Erstelle ein schlankes, aber belastbares Datenmodell: eindeutige IDs, Bezeichnung, Version, Maße, Material, Finish, Verbindungstyp, empfohlenes Drehmoment, kompatible Alternativen und Sicherheitswarnungen. Ergänze Montage- und Demontageschritte mit kurzen Videos oder Explosionszeichnungen. Verwende standardisierte Formate und sprechende Felder, damit Menschen und Maschinen die Informationen gleichermaßen verstehen. Plane Verantwortlichkeiten für Aktualisierungen ein, sonst veralten Daten unbemerkt. Achte auf Offline-Zugriff, falls Mobilfunk ausfällt, und dokumentiere, wie sich Änderungen in der Versionshistorie zuverlässig nachvollziehen lassen.
QR-Codes sind günstig, robust und leicht zu scannen, jedoch optisch sichtbar. NFC-Tags ermöglichen kontaktloses Auslesen mit dem Smartphone, eignen sich aber nicht für alle Untergründe und Temperaturbereiche. RFID punktet in Logistik und Lager, benötigt jedoch entsprechende Lesegeräte. Wähle je nach Bauteil Belastung, Sichtbarkeit und Feuchtebeständigkeit. Ergänze Lasergravur oder Prägung als Redundanz. Wichtig ist ein klarer Platzierungsstandard, damit Markierungen auffindbar bleiben. Teste regelmäßig Lesbarkeit nach Reinigung, UV-Einfluss und häufigem Anfassen, um Überraschungen im Alltag zu vermeiden.
Nutzende sollen entscheiden, welche Daten geteilt werden und mit wem. Halte personenbezogene Informationen getrennt von technischen Bauteildaten und nutze Zugriffsebenen. Sorge für dauerhafte Links oder lokal gespeicherte Kerninformationen, falls ein Cloud-Anbieter wechselt. Kryptografische Signaturen sichern die Echtheit, während Backups die Verfügbarkeit erhöhen. Denke an Exportfunktionen, damit niemand in proprietären Silos feststeckt. Gleichzeitig braucht es eine verständliche Oberfläche, die keine Hürden aufbaut, sondern Vertrauen schafft und Weitergabe über Jahre hinweg zuverlässig ermöglicht.